Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Thema „Wohngemeinschaften”

Wir haben einige Antworten auf häufige Fragen aus unserer Beratungspraxis für Sie gesammelt …

Im engeren Sinn ist eine Wohngemeinschaft ein Zusammenschluss von verschiedenen Menschen, die sich die Kosten einer Wohnung teilen. In dem Fall der “ambulant betreuten Wohngemeinschaften für hilfsbedürftige Senioren” (so der offizielle Titel) gehen wir einen Schritt weiter.

Damit eine Wohngemeinschaft auch bei eingeschränkter gesundheitlicher Verfassung der Bewohner funktioniert, sind in der WG rund um die Uhr ein oder mehrere Betreuungs- bzw. Pflegekräfte tätig. Hauswirtschaftsarbeiten, soziale Kontakte und pflegerische Leistungen sind somit nicht auf einige wenige kurze Momente beschränkt – hier hat immer jemand Zeit für Sie. 24 Std. am Tag!

Es kommt darauf an, wie man es sieht.

In unseren Wohngemeinschaften leben jeweils zwischen 8 und 12 Personen. Jeder Bewohner mietet sein Zimmer und “anteilige Gemeinschaftsflächen” und zahlt an den Vermieter ganz normal seine Miete und die Nebenkostenvorauszahlungen. Weiterhin entrichtet er für die hauswirtschaftliche und soziale Betreuung eine monatliche Pauschale – zusammen ca. 1.850,- EUR im Monat einschließlich der Miete. Weitere Kosten entstehen nicht. Dies gilt – im Gegensatz zu einem Pflegeheim – auch für den Fall, dass Sie eine höhere Pflegestufe erhalten.

Sollte Ihre Rente dafür nicht ausreichen, ist unter gewissen Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung durch das Sozialamt möglich. Fragen Sie uns danach.

Sicherlich nicht!

Natürlich können die Wohngemeinschaften nicht mit der umfassenden Infrastruktur von Altenheimen mithalten – sollen sie auch gar nicht! Ebenso sind in den Wohngemeinschaften keine 60-80qm Wohnfläche pro Person vorhanden wie beim “betreuten Wohnen”.

Die Qualität der ambulant betreuten Wohngemeinschaft besteht in der sozialen Nähe und den Verantwortlichkeiten, die sich unter den Bewohnern entwickeln. Man kann sich an den alltäglichen Arbeiten beteiligen, selbst initiativ werden oder von den anderen „mitgezogen“ werden. Jeder kann gemeinsam mit den anderen Bewohnern sein Leben eigenverantwortlich gestalten, ist abgesichert durch Betreuungs-/Pflegepersonal vor Ort und hat trotzdem seine Privatsphäre.

  • Die Vermeidung einer Unterbringung im Heim, die dem speziellen Krankheitsbild meist nicht angemessen ist.
  • Keine soziale Isolation, die oft durch jahrelanges Alleinleben in der eigenen Wohnung entstanden ist.
  • Training und Erhalt meiner Fähigkeiten. Das Leben in der Gemeinschaft fördert die Beteiligung an allen Verrichtungen des Alltags. Dadurch werden nicht nur motorische, sondern auch kognitive (Wahrnehmen, Sprechen, Erinnern etc.) Fähigkeiten weitestgehend erhalten. Das regelmäßige „Training“ durch Gespräche und Freizeitaktivitäten mit den Mitarbeitern und Mitbewohnern verstärkt die Tendenz, die einer möglichen inneren Isolation oder auch Depressionen entgegenwirkt.
  • Vermeidung von Überforderung meiner Angehörigen. Die Abneigung vieler pflegender Angehörigen gegenüber einem Pflegeheim ist oft groß. Ihre Liebe und Fürsorge können sie mit wenig Aufwand in unsere Wohngemeinschaften einbringen. Regelmäßige Besuche und die Integration der Angehörigen in das Alltagsleben sind erwünscht, um eine familiäre Atmosphäre für die Bewohner herzustellen.

Sprechen Sie uns an und besuchen Sie uns in einer Wohngemeinschaft. Manchmal sagt ein persönlicher Eindruck mehr als 1000 Worte.